Mrz 31

Es wird oft gehört, “Umweltschutz sowie Kampf für die Menschenrechte schadet die Wirtschaft, die Wachstum und den Kaufkraft, fordert letztendlich die Arbeitslosigkeit”.

Dann wird behauptet, dass die Grünen, die beide möchten, Spinner sind und auf dem Boden zurücklanden sollten. Nichts ist falscher als dieser Satz.

Sehen wir das am Beispiel Wohnen und Heizen. An meinem Beispiel.

Derzeit wohne ich in einem Altbau von 1957, das die Eigentümerin nicht renovieren will. Der Wärmebedarf liegt bei über 400 kWh/m². Für 60 m² verbrauchen wir 2.500 Liter Heizöl. Das ist wirtschaftlich, ökologisch und menschenrechtlich totaler Unsinn.

Hingegen wird das Haus, wo wir einziehen, gut gedämmt (ca. 80 kWh/m²) und die Wärme wir jetzt auch noch mit Hilfe der Sonne für Warmwasser und Heizung, was der Bedarf an Gas auf 55 kWh/m² senkt. Bald kommt ein Kamin/Ofen dazu.

Sehen wir nun die 3 Aspekten : Weiterlesen »

Mrz 02

La tempête Xynthia qui s’est abattue sur les côtes vendéennes et charentaises a été marquée par l’envahissement par la mer de nombreuses zones cotières : la conjonction instantanée de 3 phénomènes : la marée haute, la tempête et la rivière en arrière des côtes dont le niveau élevé ne put absorber le trop plein d’eau.

Aujourd’hui, l’île de Ré, par exemple, est coupée en trois.

Ces images rappellent les témoignages suite à l’ouragan Kathrina en Louisane ou alors à ceux des habitants de Maldives ou de Tuvalu. Dire aujourd’hui comme Météo France que “la tempête n’est pas liée au réchauffement climatique” est au minimum hasardeux, au pire peu rigoureux. Dire l’inverse l’est tout autant. Le fait que  nombre de voix s’élèvent pour dire que ça n’a rien à voir montre que le changement climatique  est désormais invoqué pour chaque événement météorologique. Weiterlesen »

Nov 29

Le sommet de Copenhague approche et je commence à lire un peu de littérature et à écouter différentes interventions.

On lit à peu près tout et son connaître, depuis la négation pure et dure du réchauffement climatique à l’effet panique le plus absolu. Il convient de démêler les débats, comme le dit avec justesse le géophysicien Vincent Courtillot, réputé “climato-sceptique” (quel vilain nom!), dans une excellente interview sur Marianne. Les journalistes en avaient d’ailleurs du mal à ne pas déceler de manichéisme dans le discours. Weiterlesen »

Okt 28

Es ist soweit. Frankreich soll der erste der G8-Länder werden, das ab 2010 die CO2-Steuer einzufügen.
Es ist also höchster Zeit, sich das Prinzip dieser Steuer anzueignen und als Waffe für mehr Ökologie und mehr soziale Gerechtigkeit durchzusetzen.

Die Idee der CO2-Steuer

Die CO2 Steuer ist einfach : wir müssen pro Tonne CO2 ein Preis geben und langsam anheben. Ein Preis von z.B. 30 € pro Tonne im ersten Jahr, und eine Anhebung um 30 € pro Jahr während 10 Jahren. Demzufolge würde sich das Benzin um 7 cents pro Jahr verteuern, der gleichen bei Heizöl oder Strom, wenn dieses fossiler Herkunft ist.
Sinn der Sache ist einfach. Wir nähern uns einer Welt der Knappheit an fossilen Ressourcen. Das sog. “peak oil” (Zeitpunkt, wo die Fördermenge an Öl nicht mehr steigen kann) ist für den Zeitraum 2010-2020 vorhergesagt. Bei Erdgas haben wir 10 Jahren mehr Luft, Kohle gibt es noch länger (wobei die Ausbeutung der ganzen Kohlereserven auf Erde fatale Wirkungen aus das Klima haben werden).
In anderen Wörter heisst es : der Ölpreis wird sich möglicherweise nach oben entwickeln (angenommen, dass einige Länder ihr wertvolles Öl weiter verkaufen wollen). Ob wir es wollen oder nicht, wird Autofahren, Heizung andrehen oder Strom herstellen teurer. Viel teurer.

Gegenüber dieser physischen Selbstverständlichkeit (die Prognose vom peak oil kommen etwa von Shell, ExxonMobil, Total oder der IEA und zeigen alle auf etwa das gleiche Datum) habe wir zwei Lösungen : entweder wir zahlen der exorbitanten Preis an fragwürdigen Ländern (die wahabbittische Theokratie Saudi Arabien, den gefährlichen Iran, das populistische Russland), oder wir behalten dieses Geld für uns, indem wir Steuern auf die Energie erheben. Und dann verteilen können.

Steuer erheben ist sehr unpopulär : wenn dies zum Umlenken einiger Verhalten gedacht ist, und andere Steuer senken kann, wird es bezweckt. Das Wirtschaftswachstum der 50 letzten Jahren folgte immer gleichzeitig einem Wachstum der Energie, was benötigt wurde. Die aktuelle Rezession hat z.B. zur Folge, dass 2009 zum ersten Mal in der Geschichte weniger Gas oder Erdöl verbraucht wird.
Übersetzt bedeutet dies einfach : sollten wir unser Wirtschafsmodell nicht ändern, ist Wachstum bei einer Reduzierung der Fördermenge an fossilen Energie nicht machbar. Die Physik verbietet es, gnadenlos.

Die Co2-Steuer würde bei dem aktuellen Verbrauch im ersten Jahr etwas mehr als 10 Millarden pro Jahr in die Kasse bringen. Im 10. Jahr sind es also mehr als 100 Milliarden (wobei es eine Fehlplanung wäre, zu glauben, der Verbrauch bliebe gleich – senkt er sich um 3% pro Jahr, sind es dann 50 Milliarden)). Dieses Geld soll in 3 Richtungen benutzt werden : die sozialärmste, die stark von der Entwicklung der Preise leiden werden, zu helfen (hier ist die Idee eines grünen Schecks gut) ; die Arbeit günstiger machen (durch Reduzierung der Sozialabgaben im Kombilohnen Bereich) ; die Wende zum CO2-freien Wirtschaft zu schaffen bzw. fördern.

Einführung eines grünen Schecks
Die Idee des grünen Schecks ist einfach und geht in Richtung der Grundeinkommens. 80 Millionen Bürger würden im ersten Jahr ein Scheck (oder Steuergutschrift) von je 50 € bekommen, Tendenz proportionnal am Steueraufkommen : eine 4-köpfige Familie könnte mit den 200 € die Anhebung von Heizöl (1.500 Liter * 0,06 € = 90 €), Benzin (1.200 Liter * 0,07 € = 84 €) oder Strom (1.600 kWh * 0,02 € = 32 €) auffangen. Ihr bleibt natürlich frei, zu entscheiden, ob sie Ihr Verhalten ändert, um Ihre Ausgaben zu ändern.
Dabei halten wir fest an der liberalen Idee : jeder darf machen, was ihm gefällt. Es geht uns nur dabei, dem Energieverbrauch einen Preis zu geben.

Reduzierung der Sozialabgaben und Kombilöhne
Die Idee der Grünen, die Sozialabgaben unporportional steigen zu lassen, um damit den Niedriglohnsektor zu fördern, ist mit dem neuen CO2-Steuer einfacher zu finanzieren.
Heute wird leider fast nur die Arbeit als Basis der sozialen Solidarität. In unserer Welt, wo Energie sehr günstig ist und immer günstiger geworden ist, wird sich bei der Verknappung der fossilen Energie die Auswirkung auf dem Arbeitsmarkt zeigen, etwa durch Arbeitslosigkeit. Um dies zu verhindern, sollen wir weg von der Arbeitbesteuerung und hin zur Energiebesteuerung.
Diese Massnahme wird auch die Unternehmen entlasten, die unter der CO2-Steuer leiden. Derzeit ist es für ein Unternehmen wirksamer, Arbeit in Energie umzuwandeln (durch etwa Verlagerung der Produktion in Drittländern). Das soll sich ändern, bevor es sich automatisch ändert.

Die Wende zur CO2-freien Wirtschaft fördern
Es reicht natürlich nicht, den Bürgern mittelbar eines Steuers anzufordern, sein Verhalten zu ändern, wenn gleichzeitig die öffentlichen und privaten Investitionen nicht gemacht werden, um dies zu verhelfen. Dabei ist es wichtig, dass der Staat Programme vertieft, um Renovierungen der privaten Immobilien in höchster Geschwindigkeit zu fördern.
Gleichzeitig soll der Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln ausgebaut werden, damit jeder eine Möglichkeit hat, vom Auto auszusteigen. Oder die Möglichkeiten der “home-office” für die Unternehmen ausgebaut werden.

Investition in Bildung, damit jeder Schüler, jeder Student, jeder Bürger über die Problematik Energie – Klima weiss.

Langfristig planen und ankündigen ist bei CO2-Steuer wichtig
Das wichtigste am CO2-Steuer ist die Verlässligkeit der Politik. Wenn eine solche Steuer eingeführt wird, soll sie langfristig gedacht werden, damit die Verbraucher sich darauf einstellen können.

Die CO2-freie Geselsschaft zu fördern ist nicht nur die Frage von Technologien, die uns retten werden. Sie fordert von jeden von uns, dass er sich von seinen Angewohneiten verabschiedet. Da ist der Preis das wichtigste Instrument dafür.

Okt 14

Cher amis d’Europe Ecologie,

par la voix de Jean-Vincent Placé, les Verts ont  annoncé qu’ils refusaient la main tendue du Mouvement Démocrate pour la constitution de listes communes aux régionales.

Cette main tendue était pourtant acceptée par plusieurs personnes dans Europe Ecologie, dont Gabriel Cohn-Bendit, qui désirait bien sûr un élargissement de la base jusqu’au MoDem et repoussait le sectarisme des Verts.

L’alliance entre Europe Ecologie et le MoDem lors du premier tour des régionales permettrait de faire éclater le système partisan duopolistique qui détruit la politique française. La possibilité de créer une alternative à ce bipartisme convenu existe. Les Verts viennent de la refuser, au nom d’Europe Ecologie.

La question qui se pose à Europe Ecologie est donc : que faites vous, existez-vous encore ? A regarder les têtes de listes écologistes pour les régionales, quasi toutes viennent du parti Vert, bien loin de la parité observée lors des régionales. Les Verts semblent en train de réaliser un hold-up sur un résultat (16% aux européennes) qui n’était pas que le leur : rappelons-nous que les 3 figures de proue d’Europe Ecologie étaient Daniel Cohn-Bendit, Eva Joly et José Bové, donc aucun n’appartient réellement au parti Vert (à l’exception du cas compliqué de Dany, qui doit éviter de répéter trop fort en France que ses amis de Francfort travaillent avec la droite à la mairie).

Europe Ecologie doit retrouver ses valeurs, notamment celle de l’ouverture à toutes les forces de mouvement pour un société plus juste et plus respectueuse de notre planète, une société qui intègre l’environnement dans son mode de pensée. Les amis d’Europe Ecologie multiplient les débats et discussions avec des personnalités du MoDem, pendant ce temps les Verts jouent aux sectaires en essayait, comble de l’opportunisme, de récupérer CAP 21, membre du MoDem, et pas le MoDem lui-même.

Par le message de Jean-Vincent Placé, les Verts montrent qu’ils ne souhaitent pas créer une alternative politique en France, une alternative qui ferait avancer ces grandes idées écolos, que je porte avant toutes autres.

C’est dommage. C’est pour ca que je n’ai jamais adhéré aux Verts en France. C’est pour ca que j’ai rejoint les Verts en Allemagne. Ceux-ci ont choisi de gouverner avec la CDU et les libéraux en Sarre, une alliance originale et jamais tentée, rompant avec la sempiternelle alliance à gauche. Les Verts ont compris en Allemagne que pour peser, il faut gouverner, et faire passer ses idées.

Le mieux est l’ennemi du bien, chers Verts. A force de tout vouloir parfaitement, vous n’avez pas grand chose. La preuve, c’est que ce sont les autres qui mettent en place les réformes écologiques (chichement, bien sûr, mais le début est bon).

Il grand temps pour le Mouvement Démocrate de répondre, y compris en se passant des Verts, à la main tendue d’Europe Ecologie. Il est temps que les voix écologistes du MoDem aspirent à l’élargissement de cette base politique que les Verts refusent. Il faut reprendre la main, dans cette perspective. Car tôt ou tard, mais avant les régionales, les électeurs se rendront compte que sous le nom d’Europe Ecologie se cachent les Verts, qui ont repris la main, et continuent une politique à vocation minoritaire.

Sep 01

On y est. La France devrait introduire à partir de 2010 un impôt sur les émissions de CO2. Ce sera le premier des pays du G8 à le faire (Suisse et Suède l’ont fait, par exemple).

La tension médiatico-politique autour de cet impôt est devenu importante car personne n’a pris le temps d’expliquer le tenants et aboutissements de cette taxe carbone ni de l’utiliser comme arme majeure pour une société plus écologique et plus juste.

L’idée de la taxe carbone
La taxe carbone est très simple : on impose le CO2 à un certain montant par tonne émise par les diverses activités le consommant (pétrole, fioul, gaz, charbon, lignite : au final tout sera imposé) et augmenter cet impôt de manière durable et progressive. Durable, car cette augmentation planifiée des prix des fossiles doit permettre des changements dans les comportements des acteurs économiques. Progressive, car un doublement aujourd’hui des prix du pétrole par exemple est dangereuse pour l’économie et même la démocratie (j’y reviendrai en fin d’article). Une bonne base serait 30 € par tonne la première année, puis 30 € de plus par tonne pendant 10 ans. Ca, c’est l’idéal : le gouvernement est beaucoup plus modeste, donc moins ambitieux, au risque de ne pas permettre la transformation nécessaire du système sociétal et économique.

Pour mettre en oeuvre ce prélèvement généralisé et croissant sur les énergies fossiles, il faudrait réellement dire la vérité aux Français, c’est-à-dire que le monde est fini et que nous n’aurons pas définitivement de plus en plus de biens matériels, que le renouvelable ne résoudra aucune solution dans les 10 ans à venir (or le problème de la raréfaction des ressources est pour bientôt). La vérité, c’est que la consommation d’énergies fossiles a tellement augmenté depuis un siècle en Occident que tous les acteurs devront être contraints, même (et surtout) les plus modestes, le jour où la réalité physique de la raréfaction des ressources se traduira dans les prix. La physique est, rappelons-le, ni de gauche, ni de droite, et elle ne fait aucun sentiment. Tant que le président ne tiendra pas ce discours, qui est le seul qui corresponde à la réalité physique, il ne fait qu’entretenir des illusions dangereuses (et cette remarque vaut pour le PS), et il sera inutile qu’il se prévale du vrai courage. Weiterlesen »

Jul 14

Fiche de lecture

Auteur : Jared Diamond
Titre : Effondrement, comment les sociétés décident de leur disparition ou de leur survie
Maison et date d’édition : Gallimard, 2006
ISBN 2-07-077672-7

Date de lecture par l’auteur de la fiche : juin 2009

Ce livre s’adresse aux passionnés d’histoire, de géographie, d’ethnologie et d’écologie et est lisible par tous publics.

A l’aune de l’analyse pointilleuse de nombreuses sociétés existantes ou ayant existé, Jared Diamond, biologiste, physiologiste et professeur de géographie, nous livre ses conclusions sur les causes des effondrements (1) de certaines sociétés (île de Pâques, îles Pitcairn et Henderson, Vikings du Groenland, sociétés Anasazis en Amérique du Nord, sociétés Mayas d’Amérique Centrale) tout en analysant en quoi certaines sociétés ont su éviter un tel effondrement et prospérer (île de Tikopia, Japon médiéval, Vikings d’Islande et Nouvelle-Guinée). Les défis existants dans certaines régions du globe (Australie, Chine, Haiti, Rwanda et Burundi) sont analysés comme des signaux pouvant mener à des effondrements. Sauf que les échanges sur le globe étant mondialisés, un effondrement à un endroit de la planète présente des risques que nous ne pouvons plus ignorer. Weiterlesen »