Mrz 31

Es wird oft gehört, “Umweltschutz sowie Kampf für die Menschenrechte schadet die Wirtschaft, die Wachstum und den Kaufkraft, fordert letztendlich die Arbeitslosigkeit”.

Dann wird behauptet, dass die Grünen, die beide möchten, Spinner sind und auf dem Boden zurücklanden sollten. Nichts ist falscher als dieser Satz.

Sehen wir das am Beispiel Wohnen und Heizen. An meinem Beispiel.

Derzeit wohne ich in einem Altbau von 1957, das die Eigentümerin nicht renovieren will. Der Wärmebedarf liegt bei über 400 kWh/m². Für 60 m² verbrauchen wir 2.500 Liter Heizöl. Das ist wirtschaftlich, ökologisch und menschenrechtlich totaler Unsinn.

Hingegen wird das Haus, wo wir einziehen, gut gedämmt (ca. 80 kWh/m²) und die Wärme wir jetzt auch noch mit Hilfe der Sonne für Warmwasser und Heizung, was der Bedarf an Gas auf 55 kWh/m² senkt. Bald kommt ein Kamin/Ofen dazu.

Sehen wir nun die 3 Aspekten : Weiterlesen »

Nov 04

J’avais jusqu’ici des inquiétudes sur la pérennité long terme du tout nucléaire en France.

Je pense à juste titre que celui-ci bloque l’arrivée des énergies renouvelables, vu qu’en général il y a une relation inversement proportionnelle entre la part de nucléaire et la part de renouvelable dans la production électrique (en France comme ailleurs).

Mon inquiétude a évolué vers le moyen terme. Regardons les chiffres (publiés par le gouvernement) :

La production totale nette d’électricité s’élève à 549,1 TWh, soit +0,8% par rapport à 2007. Elle se répartit en 418,3 TWh nucléaires (76,2%), 68,1 TWh hydrauliques (12,4%), 56,9 TWh thermiques classiques (10,4%) et 5,7 TWh éoliens et photovoltaïques (1,0%).”

La consommation est passée à 469 TWh. Ce qui semble être favorable l’est nettement moins lorsqu’on sait que la production française est majoritairement incapable de faire face aux pics de demande (faible flexibilité du parc nucléaire), assurés entre autres grâce aux barrages (suisses) et aux usines à charbon (allemandes).

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Okt 28

Es ist soweit. Frankreich soll der erste der G8-Länder werden, das ab 2010 die CO2-Steuer einzufügen.
Es ist also höchster Zeit, sich das Prinzip dieser Steuer anzueignen und als Waffe für mehr Ökologie und mehr soziale Gerechtigkeit durchzusetzen.

Die Idee der CO2-Steuer

Die CO2 Steuer ist einfach : wir müssen pro Tonne CO2 ein Preis geben und langsam anheben. Ein Preis von z.B. 30 € pro Tonne im ersten Jahr, und eine Anhebung um 30 € pro Jahr während 10 Jahren. Demzufolge würde sich das Benzin um 7 cents pro Jahr verteuern, der gleichen bei Heizöl oder Strom, wenn dieses fossiler Herkunft ist.
Sinn der Sache ist einfach. Wir nähern uns einer Welt der Knappheit an fossilen Ressourcen. Das sog. “peak oil” (Zeitpunkt, wo die Fördermenge an Öl nicht mehr steigen kann) ist für den Zeitraum 2010-2020 vorhergesagt. Bei Erdgas haben wir 10 Jahren mehr Luft, Kohle gibt es noch länger (wobei die Ausbeutung der ganzen Kohlereserven auf Erde fatale Wirkungen aus das Klima haben werden).
In anderen Wörter heisst es : der Ölpreis wird sich möglicherweise nach oben entwickeln (angenommen, dass einige Länder ihr wertvolles Öl weiter verkaufen wollen). Ob wir es wollen oder nicht, wird Autofahren, Heizung andrehen oder Strom herstellen teurer. Viel teurer.

Gegenüber dieser physischen Selbstverständlichkeit (die Prognose vom peak oil kommen etwa von Shell, ExxonMobil, Total oder der IEA und zeigen alle auf etwa das gleiche Datum) habe wir zwei Lösungen : entweder wir zahlen der exorbitanten Preis an fragwürdigen Ländern (die wahabbittische Theokratie Saudi Arabien, den gefährlichen Iran, das populistische Russland), oder wir behalten dieses Geld für uns, indem wir Steuern auf die Energie erheben. Und dann verteilen können.

Steuer erheben ist sehr unpopulär : wenn dies zum Umlenken einiger Verhalten gedacht ist, und andere Steuer senken kann, wird es bezweckt. Das Wirtschaftswachstum der 50 letzten Jahren folgte immer gleichzeitig einem Wachstum der Energie, was benötigt wurde. Die aktuelle Rezession hat z.B. zur Folge, dass 2009 zum ersten Mal in der Geschichte weniger Gas oder Erdöl verbraucht wird.
Übersetzt bedeutet dies einfach : sollten wir unser Wirtschafsmodell nicht ändern, ist Wachstum bei einer Reduzierung der Fördermenge an fossilen Energie nicht machbar. Die Physik verbietet es, gnadenlos.

Die Co2-Steuer würde bei dem aktuellen Verbrauch im ersten Jahr etwas mehr als 10 Millarden pro Jahr in die Kasse bringen. Im 10. Jahr sind es also mehr als 100 Milliarden (wobei es eine Fehlplanung wäre, zu glauben, der Verbrauch bliebe gleich – senkt er sich um 3% pro Jahr, sind es dann 50 Milliarden)). Dieses Geld soll in 3 Richtungen benutzt werden : die sozialärmste, die stark von der Entwicklung der Preise leiden werden, zu helfen (hier ist die Idee eines grünen Schecks gut) ; die Arbeit günstiger machen (durch Reduzierung der Sozialabgaben im Kombilohnen Bereich) ; die Wende zum CO2-freien Wirtschaft zu schaffen bzw. fördern.

Einführung eines grünen Schecks
Die Idee des grünen Schecks ist einfach und geht in Richtung der Grundeinkommens. 80 Millionen Bürger würden im ersten Jahr ein Scheck (oder Steuergutschrift) von je 50 € bekommen, Tendenz proportionnal am Steueraufkommen : eine 4-köpfige Familie könnte mit den 200 € die Anhebung von Heizöl (1.500 Liter * 0,06 € = 90 €), Benzin (1.200 Liter * 0,07 € = 84 €) oder Strom (1.600 kWh * 0,02 € = 32 €) auffangen. Ihr bleibt natürlich frei, zu entscheiden, ob sie Ihr Verhalten ändert, um Ihre Ausgaben zu ändern.
Dabei halten wir fest an der liberalen Idee : jeder darf machen, was ihm gefällt. Es geht uns nur dabei, dem Energieverbrauch einen Preis zu geben.

Reduzierung der Sozialabgaben und Kombilöhne
Die Idee der Grünen, die Sozialabgaben unporportional steigen zu lassen, um damit den Niedriglohnsektor zu fördern, ist mit dem neuen CO2-Steuer einfacher zu finanzieren.
Heute wird leider fast nur die Arbeit als Basis der sozialen Solidarität. In unserer Welt, wo Energie sehr günstig ist und immer günstiger geworden ist, wird sich bei der Verknappung der fossilen Energie die Auswirkung auf dem Arbeitsmarkt zeigen, etwa durch Arbeitslosigkeit. Um dies zu verhindern, sollen wir weg von der Arbeitbesteuerung und hin zur Energiebesteuerung.
Diese Massnahme wird auch die Unternehmen entlasten, die unter der CO2-Steuer leiden. Derzeit ist es für ein Unternehmen wirksamer, Arbeit in Energie umzuwandeln (durch etwa Verlagerung der Produktion in Drittländern). Das soll sich ändern, bevor es sich automatisch ändert.

Die Wende zur CO2-freien Wirtschaft fördern
Es reicht natürlich nicht, den Bürgern mittelbar eines Steuers anzufordern, sein Verhalten zu ändern, wenn gleichzeitig die öffentlichen und privaten Investitionen nicht gemacht werden, um dies zu verhelfen. Dabei ist es wichtig, dass der Staat Programme vertieft, um Renovierungen der privaten Immobilien in höchster Geschwindigkeit zu fördern.
Gleichzeitig soll der Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln ausgebaut werden, damit jeder eine Möglichkeit hat, vom Auto auszusteigen. Oder die Möglichkeiten der “home-office” für die Unternehmen ausgebaut werden.

Investition in Bildung, damit jeder Schüler, jeder Student, jeder Bürger über die Problematik Energie – Klima weiss.

Langfristig planen und ankündigen ist bei CO2-Steuer wichtig
Das wichtigste am CO2-Steuer ist die Verlässligkeit der Politik. Wenn eine solche Steuer eingeführt wird, soll sie langfristig gedacht werden, damit die Verbraucher sich darauf einstellen können.

Die CO2-freie Geselsschaft zu fördern ist nicht nur die Frage von Technologien, die uns retten werden. Sie fordert von jeden von uns, dass er sich von seinen Angewohneiten verabschiedet. Da ist der Preis das wichtigste Instrument dafür.

Sep 19

2009 habe ich den deutschen Paß bekommen. Es ist mir gleichwohl eine Ehre und eine Verantwortung.

Die Ehre, daß ich Bürger eine großartige Nation geworden bin, die nach einer schwierigen Vergangenheit einer der freiheitlichsten Demokratie der Welt aufgebaut hat.

Die Verantwortung, daß ich an dieser Gesellschaft teilnehmen muß, damit sie besser wird.

Die Wahlen am 27. September ist wichtig für Deutschland, für Europa, für die Welt.

Darum werde ich wählen gehen.

Darum werde ich GRÜN wählen, weil….

…meine Vorstellungskraft am Ende ist, wenn Bahnfahrten über die gleiche Strecke von oft teurer sind als der Flug. Wenn fliegen 3mal mehr Treibhausgasen verursacht wie die Bahn und zudem durch keine Steuer belastet wird, kann man nicht sagen, daß die große Koalition für den Klimaschutz gekämpft hat. Das Flugverkehr trägt zu 3,5% der Treibhausgasen in der Welt, tendenz rasch steigend. Es ist kaum vorstellbar, zu sehen, dass auf eine Bahnticket Ökosteuer zu zahlen ist, während das Flugticket befreit ist.

Deshalb GRÜN, weil damit die Subventionierung der Flugindustrie beendet wird: eine Kerosinsteuer wird eingeführt und die Mehrwertsteuer für europaweite Flüge durchgesetzt. Somit können wir das Fliegen zu seinem echten Preis bezahlen. Subventionen an Flughäfenausbaus will GRÜN ablehnen. Es muss in öffentlichen Verkehr investiert werden, statt die klimaschädlichste Form des Personenverkehrs zu subventionnieren.

Sep 01

On y est. La France devrait introduire à partir de 2010 un impôt sur les émissions de CO2. Ce sera le premier des pays du G8 à le faire (Suisse et Suède l’ont fait, par exemple).

La tension médiatico-politique autour de cet impôt est devenu importante car personne n’a pris le temps d’expliquer le tenants et aboutissements de cette taxe carbone ni de l’utiliser comme arme majeure pour une société plus écologique et plus juste.

L’idée de la taxe carbone
La taxe carbone est très simple : on impose le CO2 à un certain montant par tonne émise par les diverses activités le consommant (pétrole, fioul, gaz, charbon, lignite : au final tout sera imposé) et augmenter cet impôt de manière durable et progressive. Durable, car cette augmentation planifiée des prix des fossiles doit permettre des changements dans les comportements des acteurs économiques. Progressive, car un doublement aujourd’hui des prix du pétrole par exemple est dangereuse pour l’économie et même la démocratie (j’y reviendrai en fin d’article). Une bonne base serait 30 € par tonne la première année, puis 30 € de plus par tonne pendant 10 ans. Ca, c’est l’idéal : le gouvernement est beaucoup plus modeste, donc moins ambitieux, au risque de ne pas permettre la transformation nécessaire du système sociétal et économique.

Pour mettre en oeuvre ce prélèvement généralisé et croissant sur les énergies fossiles, il faudrait réellement dire la vérité aux Français, c’est-à-dire que le monde est fini et que nous n’aurons pas définitivement de plus en plus de biens matériels, que le renouvelable ne résoudra aucune solution dans les 10 ans à venir (or le problème de la raréfaction des ressources est pour bientôt). La vérité, c’est que la consommation d’énergies fossiles a tellement augmenté depuis un siècle en Occident que tous les acteurs devront être contraints, même (et surtout) les plus modestes, le jour où la réalité physique de la raréfaction des ressources se traduira dans les prix. La physique est, rappelons-le, ni de gauche, ni de droite, et elle ne fait aucun sentiment. Tant que le président ne tiendra pas ce discours, qui est le seul qui corresponde à la réalité physique, il ne fait qu’entretenir des illusions dangereuses (et cette remarque vaut pour le PS), et il sera inutile qu’il se prévale du vrai courage. Weiterlesen »

Mrz 07
Affiche du Ministère de l’environnement en 2004 : “Eteindre et penser autrement”
Alors qu’une vague pro-nucléaire sans précédent tente de s’abattre en Europe, telle une réplique du nuage de Tchernobyl, avec notamment N. Sarkozy comme VRP de luxe de la société Areva, le débat en Allemagne est vif sur la politique énergétique à mener. Selon le secrétaire général de la CDU, Ronald Pofalla, le retour à l’énergie atomique de la Suède constitue “un signal clair que l’énergie nucléaire comme composante d’un large éventail d’énergies est encore nécessaire”.
Cependant dans un sondage GfK pour Die welt, les Allemands ont exprimé, une fois de plus, leurs réserves à l’égard du nucléaire. 53% des personnes interrogées (1025 au total) plaident pour un retrait du nucléaire contre 30% pour un rallongement de la durée d’utilisation des centrales allemandes.
A l’heure actuelle, nous en sommes ici toujours à “l’Atomausstieg” décidé en 2000 par le gouvernement constitué des socio-démocrates et des Grünen. Les 19 centrales nucléaires allemandes devront s’arrêter avant 2020.

Ce thème risque d’être un des points forts de la campagne -les élections ont lieu en septembre 2009-, tout portant à croire que la CDU et le FDP, dans leur boulimie énergétique et leur monomanie du “toujours plus” feront machine arrière et relanceront le programme nucléaire. Une hérésie quand on sait que l’essor des énergies renouvelables en Allemagne est notamment dû à cette sortie du nucléaire. Comme souvent, ces deux partis sont restés au XXe siècle et font preuve d’un manque d’imagination rédhibitoire.

Chez les Grünen, le message reste fort : ni atome ni charbon. Cela passe par des réductions de la consommation énergétique de 50%, qui sont loin d’être inateignables. A mon avis, (minoritaire chez les Verts) on n’échappera pas à la prolongation de la durée d’exploitation de certaines centrales. Le charbon doit être abandonné le plus rapidement possible et le nucléaire peut dans cette stratégie jouer un rôle tampon.

Le SPD, lui, a un message ambivalent : faire campagne contre le charbon et le nucléaire pour prendre des voix aux Verts, et faire de la pseudo-realpolitik sans ligne concrète au pouvoir. Reconnaissons-leur d’avoir défendu leur politique de sortie du nucléaire dans leur maintien au pouvoir avec la CDU en 2005.

La bataille de l’opinion publique sur cette question éminemment intime pour chaque allemand ne fait que commencer.